Bericht: Innsbruck Alpine Trail Festival
Bericht zum Innsbruck Alpine Trail Festival
Bericht zum Innsbruck Alpine Trail Festival
Manchmal entstehen die besten Ideen nach einem Kaltgetränk. Ende letzten Jahres beschlossen Louis und Thomas: „Lass uns doch mal einen Ultratrail zum Saisonabschluss laufen.“ Gesagt, getan – und so fiel die Wahl auf den Wild 70 in der Schweiz: 70 Kilometer und rund 4.600 Höhenmeter. Schnell waren weitere Mitstreiter gefunden, sodass am Start schließlich sieben ASCler beim Wild 70 und zwei beim Wild 50 standen.
Die Vorbereitung lief gemeinschaftlich – regelmäßige Trailrunden im Alpstein und an den Churfirsten, viele Höhenmeter, noch mehr Schweiß. Am 19. und 20. September 2025 wurde es dann ernst: Der Wildstrubel by UTMB rief. Mit spektakulären Alpenpanoramen, knackigen Anstiegen und anspruchsvollen Downhills verlangte er den Läufer:innen alles ab.
Beim Wild 70 war Thomas unser Schnellster und kam nach 9:38:47 Stunden ins Ziel. Dahinter folgten Jens (11:19:09), Jean-Luc (11:40:51) und Jakob (11:57:10). Louis brachte es in 12:32:54 ins Ziel, während Christian und Carmen bei Kilometer 35 ausgestiegen sind. Der Tag war für alle unglaublich hart und hat die meisten von uns an die körperlichen Grenzen gebracht. Das Gefühl im Ziel angekommen zu sein und diese Herausforderung bewältigt zu haben war aber unbeschreiblich.
Beim Wild 50 liefen Alex und Tobias lange zusammen. Am Ende setzte sich Alex ab, finishte in 6:26:12 und holte sich damit Platz 2 in seiner Altersklasse. Tobias folgte nach 6:48:39.
So wurde aus einer „Schnapsidee“ ein unvergessliches Saisonfinale. Der Wildstrubel bot alles: Landschaft, Leiden und Legendenstoff für den nächsten Stammtisch. Wir sind gespannt welcher Trailrun als nächstes auf dem Programm steht.
Bericht zum Innsbruck Alpine Trail Festival
Am ersten Samstag im Mai gingen vier Athletinnen und Athleten des ASC auf der K25-Strecke beim Innsbruck Alpine Trailrun Festival (IATF) an den Start. Unterstützt wurden sie von mehreren ASClern, die vor Ort für Stimmung sorgten und kräftig anfeuerten. Das IATF ist eines der größten Trailrunning-Events Europas und bietet Distanzen von 7 bis 110 Kilometern durch die beeindruckende Tiroler Berglandschaft – ein Erlebnis für Anfänger wie Profis.
Doch das erste große Highlight ereignete sich bereits vor dem offiziellen Start: Johannes Dörr – bis vergangenen September noch aktiver Läufer im ASC und mittlerweile Wahl-Innsbrucker – war bereits um Mitternacht auf der K110-Strecke gestartet. Schon am frühen Morgen zeichnete sich ab, dass er ganz vorne mitläuft. Jeder Eintrag im Liveticker und die Bilder von der Strecke, die Johannes in seinem ASC-Shirt in Führung zeigten, sorgten für Gänsehautmomente und wachsende Vorfreude.
Auf der Zielgeraden und im Zielbereich wurde Johannes als strahlender Sieger gebührend empfangen und gefeiert – ein emotionaler Auftakt für den weiteren Tag und eine herausragende Leistung, die erst einmal sacken muss. Wir gratulieren Johannes ganz herzlich und freuen uns schon auf seine nächsten Herausforderungen. Das Training läuft bereits wieder, denn im September steht mit dem Wildstrubel 70K der nächste große Traillauf an – diesmal erneut gemeinsam mit einigen ASClern.
Am Mittag fiel für unsere Gruppe der Startschuss in Mutters. Von dort ging es zunächst ins Tal hinab und anschließend über die Nordkette wieder hinauf – insgesamt 26 Kilometer mit 800 Höhenmetern im Aufstieg und 1.200 Metern im Abstieg. Für einige war es die erste Trail-Erfahrung, andere waren bereits erfahrene „Wiederholungstäter“ auf den Innsbrucker Trails.
Im Ziel angekommen, konnte man sich traditionell mit Kaiserschmarrn stärken. Das Event machte allen Beteiligten – Läuferinnen und Läufern sowie dem Support – Lust auf mehr.
Den Abend ließen wir gemeinsam im Zielbereich ausklingen, während die letzten Finisher der K110 eintrafen und Johannes für seinen großartigen Sieg geehrt wurde.
Am Sonntag, den 05.05.2024, versammelten sich zahlreiche ASCler und ASClerinnen zur diesjährigen Vereinsmeisterschaft im Straßenlauf, die in diesem Jahr auf einer neuen Strecke stattfand. Ursprünglich war der Parcours im Tägermoos geplant, doch um die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten, wurde kurzfristig eine neue Route getestet, die großen Anklang fand. Der flache Rundenparcours bot ideale Bedingungen für schnelle Zeiten und ein sicheres Lauferlebnis.
Der Startschuss für die beiden Distanzen, 5 km und 10 km, fiel um 9.00 Uhr. Die Stimmung war von Anfang an fantastisch, und alle gaben ihr Bestes, unterstützt von den motivierenden Helfern und Zuschauern an der Strecke.
Ergebnisse der 5 km-Distanz:
Ergebnisse der 10 km-Distanz:
Ein besonderer Dank geht an alle Helfer! Es war ein rundum gelungenes Event, und wir freuen uns darauf, die neue Strecke vielleicht auch in den kommenden Jahren zu nutzen.
Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher! Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr.
Letzten Samstag waren wir, die beiden Damenteams des ASC Konstanz „ASC Konstanz“ und „ASC Konstanz 2“ (Frauenliga) sowie die beiden Herrenteams „Aqua Sphere Team DJK- Singen“ (1. Liga) und die „SG ASC Konstanz/DJK Singen“ (Landesliga Süd) zu Gast in Bad Waldsee, um beim dezentralen Swim&Run unser Können unter Beweis zu stellen. Nachdem wir in aller Frühe aufgestanden waren, auf der Fähre morgendliche Seeluft schnappen konnten und uns auf der restlichen Fahrt mit der richtigen Musik in Wettkampflaune gebracht hatten, kamen wir munter und voller Vorfreude im Freibad an. Wir wurden von den Gastgebern, dem DAV Ravensburg, herzlich empfangen und um 8:30 Uhr ging es auch direkt schon mit der Schwimmeinheit los: Als 1. sollten die Herren der 1. Liga starten, dann die Damen und zuletzt die Herren der LL Süd. Geschwommen wurden 500m im 50m Becken, immer ein:e Schwimmer:in pro Bahn. Alle Teilnehmer:innen waren mit vollem Einsatz dabei und erreichten super Zeiten. Zweitschnellste Schwimmerin (auch der gesamten Frauenliga!) war Kerstin Rohr mit einer Zeit von 6:24; schnellster Schwimmer (und drittschnellster der 1. Liga bei den Herren!) war Jannik Gruber mit einer Zeit von 6:05.
Kaum aus dem Wasser gestiegen und kurz erholt, wechselten wir den Ort: Die 5000m sollten auf der Bahn im Stadion gelaufen werden. Hier starteten die Damen und die Herren als 1.
Liga gemeinsam und danach die Herren der LL Süd. Da der Wettkampf dezentral organisiert wurde und außer unseren Teams nur ein weiteres Herrenteam (NC3D-Team DAV Ravensburg) für die Landesliga Süd mit uns startete, fühlte sich das gemeinsame Laufen auf der Bahn wie ein Vereinstraining an. Die Stimmung war den gesamten Wettkampf über sehr familiär. Bei warmen Temperaturen und Sonnenschein gaben alle Läufer:innen ihr Bestes und feuerten sich gegenseitig an. Auch die Laufergebnisse aller können sich sehen lassen.
Beste Läuferin war Wiebke Lühmann mit einer Zeit von 19:36; schnellster Läufer war Thomas Lohfink mit einer Zeit von 16:57.
Alle weiteren Ergebnisse sind hier: https://baden-wuerttembergischer-triathlonverband.de/termine/ergebnisse_2021/
Nachdem wir alle im Ziel angekommen waren, saßen wir noch ein wenig zusammen, schossen Erinnerungsfotos und drehten noch ein paar Videos, um das Instagram Profil der Mädels ein wenig „aufzumöbeln“. Die Freude über den erfolgreichen Wettkampf und die gute Laune war allen Teilnehmenden ins Gesicht geschrieben. So endete auch der 2.Wettkampf der diesjährigen Liga und wir fuhren wieder gemeinsam in Richtung Konstanz.
Ein herzlicher Dank geht an den DAV Ravensburg für die Organisation und das Austragen des Wettkampfs und natürlich an unsere Helfer:in Judith Großeaschoff und Raphael Pfeifle, die uns die ganze Zeit über anfeuerten, Bilder schossen und Zeiten notierten. Wir sind schon sehr gespannt auf Erbach und freuen uns auf diesen letzten Wettkampf in dieser Saison.
Bericht von Fabienne Probst