Bericht: Ironman 70.3 Kraichgau 2026

Bericht: Ironman 70.3 Kraichgau 2026

31.05.2026

Ironman 70.3 Kraichgau

 

Bericht Hanna Blank

Für vier Athlet*innen des ASC Konstanz stand am 31.05.2026 ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm: der Ironman 70.3 Kraichgau. Für alle Vier war es die erste Mitteldistanz über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und dem abschließenden Halbmarathon.

Die Vorbereitung für Kraichgau hat bereits vor einigen Monate begonnen. Neben einem gemeinsamen Trainingslager über Ostern standen in den letzten Wochen zahlreiche lange Radausfahrten, Sonntags-Läufe und das traditionelle Frühschwimmen am Donnerstagmorgen vor der Arbeit auf dem Trainingsplan.

Am Wettkampftag sorgte zunächst die Wettervorhersage für Spannung. Bis kurz vor dem Start war nicht sicher, ob aufgrund möglicher Gewitter überhaupt gestartet werden kann. Auch die Frage, ob mit oder ohne Neoprenanzug geschwommen werden würde, blieb lange offen. Letztlich konnte das Rennen stattfinden. Über die 15min Startverschiebung waren alle froh, zur ursprünglichen Startzeit hätte sich der ein oder andere zwischen Dixi oder Neo anziehen entscheiden müssen. Geschwommen wurde im Hardtsee, anschließend ging es auf die hügelige Radstrecke durch das „Land der 1000 Hügel“ und abschließend auf die anspruchsvolle Laufstrecke.

Ganz ohne Herausforderungen verlief der Tag nicht: Neben den schwül-warmen Bedingungen gingen Zwei der Vier ASCler*innen mit Kniebeschwerden ins Rennen und waren sich im Vorfeld nicht sicher, ob ein Finish überhaupt möglich ist. Umso größer war die Freude, als schließlich alle vier Athlet*innen die Ziellinie erreichten. Gegen Ende des Rennens zog dann doch noch das angekündigte Gewitter auf. Passend dazu hat der Streckensprecher von „Heldenwetter“ gesprochen. Die zusätzliche Abkühlung auf der Laufstrecke wurde von den Athlet*innen aber dankend angenommen.

Zu den Highlights des Tages zählten die wunderschöne Radstrecke, die Begegnungen untereinander auf den insgesamt drei Laufrunden sowie natürlich der emotionale Zieleinlauf. Besonders beeindruckend war auch die Atmosphäre entlang der Strecke. Tausende Zuschauer*innen und unzählige Volunteers sorgten den ganzen Tag über für eine unglaubliche Stimmung und trugen die Athlet*innen förmlich durchs Rennen. Auch einige Unterstützer*innen des ASC Konstanz waren vor Ort und sorgten für zusätzliche Motivation.

Am Ende blieben alle vier ASC Athlet*innen bei ihrem Mitteldistanz-Debüt unter der Marke von sechs Stunden. Mit Vier glücklichen Finishern, vielen neuen Erfahrungen und jeder Menge Motivation für kommende Herausforderungen ging ein unvergessliches Wochenende zu Ende. Und wer weiß – vielleicht war das erst der Anfang weiterer Abenteuer auf der Mitteldistanz.

Bericht: Einzelzeitfahren in Frauenfeld 2026

Bericht: Einzelzeitfahren in Frauenfeld 2026

13.05.2026

Einzelzeitfahren in Frauenfeld 2026

 

Bericht Matthias Dippong 

ASC im Zeitfahrmodus

Am vergangenen Mittwoch stand in Frauenfeld ein echtes Novum auf dem Programm: Beim Einzelzeitfahren nahmen gleich acht Athletinnen und Athleten die knapp 15 flachen Kilometer in Angriff. Möglich wurde die neue Kooperation dank der Unterstützung des Tri-Club Frauenfeld unter der Leitung von Dominic Spycher. Neben den Teilnehmenden aus der Region sorgte auch eine besondere Gruppe für Aufmerksamkeit: Mehrere Fahrer absolvierten den Rundkurs auf Militärvelos – und das erstaunlich schnell.

Mit Jean-Luc und Jakob war auch der ASC aktiv an der Durchführung beteiligt und unterstützte die Zeitmessung, sodass das Event reibungslos über die Bühne ging. Dadurch konnten sich alle Teilnehmenden ganz auf das konzentrieren, was beim Zeitfahren zählt: Kopf runter und Vollgas.

Bei leicht kühlen und windigen Bedingungen waren die Voraussetzungen zwar nicht perfekt, dafür blieb es trocken und die Strecke gut fahrbar. Der Kurs war technisch wenig anspruchsvoll und ein Verfahrer praktisch ausgeschlossen – dafür aber umso ehrlicher, wenn es darum ging, wie schnell die 15 Kilometer tatsächlich absolviert werden können.

Besonders erfreulich bleibt neben dem sportlichen Highlight auch die unkomplizierte Zusammenarbeit in Erinnerung. Dass solche tollen Events auf dem «kleinen Dienstweg» möglich sind, macht Mut, die Kooperation mit den Frauenfeldern auch in Zukunft weiterzuführen und den Athletinnen und Athleten weiterhin ein kleines, aber feines Zeitfahr-Event bieten zu können.

3. Konstanzer Swim&Run 2026

3. Konstanzer Swim&Run 2026

25.04.2026

Erfolgreiche Durchführung des
3. Konstanzer Swim&Runs 2026

 

Bericht Jean-Luc Göttsche

Erfolgreiche Austragung des 3. Konstanzer Swim & Run am vergangenen Wochenende

Am vergangenen Wochenende fand bei strahlendem Sonnenschein die 3. Auflage des Konstanzer Swim & Run statt. Nach den bereits erfolgreichen Austragungen in den Vorjahren konnte der ASC Konstanz e.V. erneut ein rundum gelungenes Event auf die Beine stellen. Knapp 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sorgten für eine großartige Kulisse und unterstrichen die wachsende Beliebtheit der Veranstaltung. Der Verein zeigt sich äußerst zufrieden mit dem reibungslosen Ablauf und der durchweg positiven Resonanz. Ein besonderer Dank gilt allen engagierten Helferinnen und Helfern, ohne die die Durchführung in dieser Form nicht möglich gewesen wäre.

Vielseitiges Angebot für Jung und Alt

Der Wettkampf begann wie gewohnt mit dem Schwimmteil im Schwaketenbad, gefolgt von einem Lauf durch den angrenzenden Wald. Die Wechselzone sowie der Zielbereich befanden sich erneut im Wollmatinger Stadion. Auch in diesem Jahr bot die Veranstaltung ein breit gefächertes Angebot für alle Alters- und Leistungsklassen – vom Nachwuchs bis hin zu erfahrenen Athletinnen und Athleten.

Neu im Programm war in diesem Jahr ein zusätzlicher 5-km-Lauf, der auf große Resonanz stieß und insbesondere auch reine Laufbegeisterte ansprach. Damit wurde das Event nochmals attraktiver gestaltet und sprach bewusst Teilnehmer jeden Alters an.

Die Distanzen im Überblick:

  • Hauptklasse (ohne Referenzzeit): 550 m Schwimmen | 5,5 km Laufen
  • Hauptklasse + Staffel (mit Referenzzeit): 550 m Schwimmen | 5,5 km Laufen
  • Volksdistanz: 275 m Schwimmen | 3,0 km Laufen
  • Jugend A & B: 275 m Schwimmen | 3,0 km Laufen
  • Schüler A: 200 m Schwimmen | 1,5 km Laufen
  • Schüler B: 100 m Schwimmen | 0,8 km Laufen
  • Schüler C: 50 m Schwimmen | 0,4 km Laufen
  • Schüler D: 25 m Schwimmen | 0,2 km Laufen
  • Mixed-Liga BWTV (Team-Relay): 325 m Schwimmen | 3,0 km Laufen

Sportliches Highlight: BWTV Mixed-Liga

Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr erstmals die Austragung eines Mixed-Liga-Rennens des Baden-Württembergischer Triathlonverband (BWTV). Die teilnehmenden Teams lieferten sich spannende und hochklassige Wettkämpfe im Swim&Run-Format und sorgten für zusätzliche sportliche Dynamik.

Ergebnisse und Impressionen

Die Ergebnisse des Wettkampfs sind auf der offiziellen Ergebnisplattform einsehbar. Dort finden sich alle Platzierungen und Zeiten der verschiedenen Alters- und Leistungsklassen.

Positive Resonanz und Ausblick

Der ASC Konstanz bedankt sich herzlich bei allen Athletinnen und Athleten, Helfenden sowie Unterstützern, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben. Die hervorragenden Wetterbedingungen, die familiäre Atmosphäre und die sportlichen Leistungen machten den 3. Konstanzer Swim & Run zu einem besonderen Erlebnis für alle Beteiligten.

Mit Blick auf das kommende Jahr laufen bereits erste Abklärungen, das Event weiterzuentwickeln. Dabei wird aktuell geprüft, ob zukünftig eine Erweiterung zu einem Triathlon mit zusätzlicher Radstrecke möglich ist. Konkrete Entscheidungen hierzu stehen jedoch noch aus.

Der ASC Konstanz freut sich bereits jetzt auf die nächste Ausgabe und darauf, auch 2027 wieder zahlreiche Sportbegeisterte in Konstanz begrüßen zu dürfen.

Bericht: Breisgau-Triathlon 2025

Bericht: Breisgau-Triathlon 2025

24. August 2025

Breisgau-Triathlon 2025

 

Bericht: Tobias Banka

Starker Auftritt der ASC-Athlet*innen im Breisgau

Bei strahlendem Spätsommerwetter starteten am 24. August drei ASC-Athlet*innen beim traditionsreichen Breisgau Triathlon, der in Riegel und Malterdingen ausgetragen wurde und zugleich die Baden-Württembergische Meisterschaft über die Mitteldistanz markierte.

Für Judith Großeaschoff, Lukas Rexer und Neuzugang Tobias Banka begann das Rennen schon vor dem Start aufregend: Noch zehn Minuten vor dem Startschuss standen sie ohne Neoprenanzug im Wechselzelt – um dann buchstäblich in letzter Sekunde ins Wasser zu springen. Judith bewies sofort ihre Schwimmstärke und legte mit 29 Minuten eine Topzeit vor, während Tobias und Lukas knapp dahinter folgten.

Auf der bergigen 80-Kilometer-Radstrecke setzte Lukas mit 2:25 Stunden die Bestmarke des Teams. Tobias (2:33) und Judith (2:38) hielten den Anschluss – Tobias dabei noch in den Farben seines früheren Vereins Tristar Schaffhausen, da er erst kürzlich zum ASC gestoßen ist.

Die Halbmarathonstrecke mit zwei Anstiegen in die Weinberge und herrlicher Aussicht forderte das Trio zum Abschluss noch einmal richtig. Dank der Wendepunktstrecke war gegenseitiges Anfeuern möglich – oder das staunende Zusehen, wie Judith mit unaufhaltsamem Tempo von hinten näherkam. Sie lief mit 1:33 Stunden die schnellste Zeit des Teams, knapp vor Lukas (1:36) und Tobias (1:40).

In der Gesamtwertung belegte Judith Rang 4 bei den Frauen, wurde Zweite in der BaWü-Wertung und holte sich zugleich den Landesmeistertitel in ihrer Altersklasse W25. Lukas erreichte Rang 4 in der M30, Tobias Platz 2 in der M50 – in der Baden-Württembergischen Meisterschaftswertung wurde er jedoch zum Titelträger seiner Altersklasse gekürt.

Mit zwei Meistertiteln und starken Auftritten aller drei Starter*innen setzte der ASC ein beeindruckendes Ausrufezeichen im Breisgau. Schon jetzt fiebern alle der Austragung 2026 entgegen.

Von links nach rechts: Lukas Rexer, Judith Großeaschoff und Tobias Banka

Starke Zwischenbilanz: Damen-Team hält Kurs in der 2. Bundesliga

Starke Zwischenbilanz: Damen-Team hält Kurs in der 2. Bundesliga

10. August 2025

2. Bundesliga in Nürnberg

 

Bericht: Christin Wintersig

Die Saison der 2. Triathlon-Bundesliga ist in vollem Gange.

Beim bereits vierten Rennen in diesem Jahr konnten die Damen des Lichtblick-Foto-Teams ASC Konstanz zeigen, dass sie sich in der zweithöchsten Liga Deutschlands nicht verstecken müssen.

Der Wettkampf in Nürnberg fand in einem Sonderformat statt: Jeweils zu zweit mussten die vier Athletinnen eine halbe Sprintdistanz absolvieren (375 Meter Schwimmen, 10 Kilometer Radfahren und 2,5 Kilometer Laufen). Nachdem das erste Paar den Triathlon absolviert hatte, übergab es an das zweite Paar, das erneut mit dem Schwimmen im Wöhrder See startete und die zweite Teilstrecke in Angriff nahm.

Kerstin Rohr und Linea Banka gingen zuerst auf die Strecke und lagen nach dem Schwimmen an der Spitze des Feldes. Nach einem soliden Rad- und Laufabschnitt wechselten die beiden gemeinsam auf Platz acht zu Christin Wintersig und Hanna Blank. Ein Paar muss zeitgleich ins Ziel kommen, insgesamt müssen jedoch nur drei der vier Athletinnen das Ziel erreichen.

Nach zuvor abgesprochener Taktik profitierte Wintersig auf der Schwimmstrecke von ihrer Teamkollegin Blank. Anschließend machten die beiden ihr eigenes Rennen. Mit einer starken Rad-Lauf-Kombination holte Wintersig mehrere Teams ein und brachte das Team auf den vierten Platz. Mit nur zehn Sekunden Rückstand auf Rang drei zeigten die Damen ihr Potenzial und dürfen sich über das beste Ergebnis dieser Saison freuen.

Bereits bei den vergangenen Wettkämpfen im Mai und Juni in Freilingen, am Rothsee und in Trebgast konnten die Konstanzerinnen mit starken Einzelleistungen überzeugen. Der Klassenerhalt dürfte daher schon vor dem letzten Rennen der Saison, das am Wochenende in Viernheim stattfindet, gesichert sein.

Von Links nach Rechts: Linea Banka, Christin Wintersig, Hanna Blank und Kerstin Rohr

Bericht: Challenge Roth 2025

Bericht: Challenge Roth 2025

11. Juli 2025

DATEV Challenge Roth 2025

 

Bericht Jean-Luc Göttsche

Sensationelles Langdistanz-Debüt: ASC Konstanz glänzt bei der Challenge Roth 2025
Bei der diesjährigen DATEV Challenge Roth war der ASC Konstanz mit gleich fünf Athleten am Start! Das absolute Highlight war Jannik Grubers Langdistanz-Debüt, bei dem er mit einer Zeit von 8:28:48 eine neue Vereinsbestzeit aufgestellt hat.

Jannik Gruber: Vom Leistungsschwimmer zum Triathlon-Ass
Jannik ist bei seinem ersten Start über die Ironman-Distanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) richtig durchgestartet. Seine Zeit von 8:28:48 bedeutet nicht nur Platz 47 in der Gesamtwertung, sondern auch einen starken 3. Platz in seiner Altersklasse M30. Damit war er sogar schneller als einige Profis – eine wirklich beeindruckende Leistung für ein Debüt!
Für diejenigen, die es noch nicht wussten: Jannik war früher Leistungsschwimmer, und das merkt man auch heute noch – das Schwimmen ist nach wie vor seine stärkste Disziplin. Mit 51:30 min auf den 3,8 km (Platz 29!) hat er sich von Anfang an eine super Ausgangsposition erarbeitet. Die 180 km auf dem Rad hat er in soliden 4:28:36 absolviert, und auch der abschließende Marathon in 3:05:09 war ebenfalls richtig beeindruckend!

Starke Truppe aus Konstanz
Neben Jannik waren auch Sebastian Fader, Jean-Luc Göttsche, Jakob Moriz und Marco Heimgartner am Start.
Sebastian hat trotz Rückenschmerzen von einem Radsturz wenige Wochen vor dem Rennen richtig durchgezogen und ein solides Rennen hingelegt – das zeigt wahren Kampfgeist!
Besonders cool war das Rennen von Jakob und Jean-Luc – die beiden haben sich monatelang gemeinsam auf Roth vorbereitet und sich während des Wettkampfs gegenseitig gepusht. Schon auf dem Rad haben sich die beiden immer wieder gesehen und sind dann fast zeitgleich auf die Laufstrecke gekommen. Dort blieben sie für den gesamten Marathon gleichauf, haben sich immer wieder gegenseitig motiviert das Tempo zu halten und konnten am Ende gemeinsam ins Ziel laufen. Mit 10:00:07 verpassten sie die magische 10-Stunden-Marke nur ganz knapp – aber bei so einem Bilderbuch-Finish ist das schnell vergessen!
Leider musste Marco bei Kilometer 30 im Marathon wegen schweren Magenproblemen sein Rennen beenden. Das ist besonders bitter, da er bis dahin solide unterwegs war und es sich ebenfalls um sein Debüt handelte. So ist Triathlon manchmal – vielleicht gibt es ja bald einen zweiten Anlauf 😉

Dankeschön an alle Unterstützer
So ein Erfolg kommt nicht von ungefähr. Großen Dank an alle Vereinsmitglieder und Familienangehörige, die vor Ort waren und unsere Jungs angefeuert haben – die Stimmung war der Hammer! Die Challenge Roth 2025 wird uns definitiv in Erinnerung bleiben!

Jannik Gruber auf der Überholspur

Jakob Moritz und Jean-Luc Göttsche im Zweierpack

Jakob Moritz auf seinem Argon18

Sebastian Fader (Base) auf seinem LOOK

Base versucht seinen schmerzenden Rücken zu lockern

Jean-Luc Göttsche am Solarer Berg