Bericht: Erik Hoffmann Ironman 70.3 Erkner

Bericht: Erik Hoffmann Ironman 70.3 Erkner

13.09.2026

Ironman 70.3 Erkner

 

Bericht Jean-Luc Göttsche

Starker Einstand über die Mitteldistanz: Erik Hoffmann überzeugt beim 70.3 Erkner

Erster Start über die Mitteldistanz, direkt Platz vier der Gesamtwertung und schnellster deutscher Teilnehmer: Erik Hoffmann hat beim 70.3 Erkner ein beeindruckendes Debüt hingelegt. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern auf dem Rad und einem abschließenden Halbmarathon blieb die Uhr bei starken 4:01:32 Stunden stehen. Damit sicherte sich Erik den dritten Platz in seiner Altersklasse und zeigte eindrucksvoll, dass er auch auf der längeren Distanz mit der Konkurrenz mithalten kann.

Vom Liga-Sprint zur Mitteldistanz

Normalerweise ist Erik auf den kürzeren Strecken zu Hause. Für den ASC Konstanz startet er vor allem über die Sprint- und olympische Distanz und geht dabei erfolgreich in der 1. Landesliga an den Start. Beim 70.3 Erkner stellte er sich nun erstmals der Herausforderung Mitteldistanz – und das mit großem Erfolg.

Bereits im Wasser zeigte Erik, dass er sich auch vor der ungewohnten Distanz nicht verstecken wollte. Wie aus den Liga-Wettkämpfen gewohnt, ging er mit hohem Tempo ins Rennen und positionierte sich direkt an der Spitze. Bis zur zweiten Boje führte er das Feld an, bevor er seinen Rhythmus fand und sich auf die langen 1,9 Kilometer einstellte. Nach 25:52 Minuten stieg er aus dem Wasser.

Der erste Wechsel verlief allerdings nicht ganz reibungslos. Beim Ausziehen des Neoprenanzugs musste Erik kurz kämpfen, bevor es auf die Radstrecke ging. Dort fand er schnell seinen Rhythmus und setzte die anvisierten Leistungswerte direkt um. Während die erste Runde noch auf freier Strecke verlief, nahm der Verkehr in der zweiten Runde zu. Ab Kilometer 50 setzte außerdem Regen ein. Erik ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und absolvierte die 90 Kilometer in starken 2:08:23 Stunden – mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 42 km/h.

Auf der Laufstrecke bis kurz vor dem Ziel unter den Top drei

Auch beim abschließenden Halbmarathon zeigte sich, dass Erik seine Kräfte gut eingeteilt hatte. Zwei Konkurrenten lagen beim Start der Laufstrecke noch vor ihm. Bereits nach drei Kilometern hatte er zu beiden aufgeschlossen und konnte sich bis Kilometer fünf auf Position drei festsetzen.

Mit einer Laufzeit von 1:20:51 Stunden und einem Schnitt von knapp 3:50 Minuten pro Kilometer zeigte Erik auch auf den abschließenden 21,1 Kilometern eine starke Leistung. „Ab der dritten Runde waren dann viele Leute auf der Strecke“, berichtet er. Nach vier Runden und insgesamt 21,1 Kilometern war die Erleichterung groß, als endlich die Zielgerade in Sicht kam.

Erst rund 300 Meter vor dem Ziel musste Erik seine Position noch abgeben. Trotzdem konnte er den Zieleinlauf genießen und sich über ein herausragendes Ergebnis bei seinem ersten Rennen über die Mitteldistanz freuen.

Ein Debüt, das Lust auf mehr macht

Mit einer Gesamtzeit von 4:01:32 Stunden, Platz drei in der Altersklasse, Platz vier der Gesamtwertung und dem Titel des schnellsten deutschen Teilnehmers hat Erik beim 70.3 Erkner ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.

Für den ASC Konstanz ist das Ergebnis ein schöner Erfolg und zeigt einmal mehr, welche Leistungen aus den eigenen Reihen kommen. Besonders bemerkenswert ist, dass Erik bislang vor allem auf Sprint- und olympischen Distanzen unterwegs war und nun bei seinem ersten Start über die Mitteldistanz direkt ganz vorne mitmischen konnte.

Dass es nicht bei diesem einen Rennen bleiben soll, steht für Erik bereits fest: „Sicher nicht die letzte Mitteldistanz.“

Zunächst steht für ihn allerdings die Offseason an. Danach soll der Fokus wieder auf den kürzeren Distanzen liegen – dort, wo Erik bisher vor allem zu Hause ist und für den ASC Konstanz in der 1. Landesliga auf Punktejagd geht.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung, Erik! Wir freuen uns schon auf die nächsten Rennen mit dir im ASC-Trikot.

Bericht: Arosa Trailrun 2026

Bericht: Arosa Trailrun 2026

11.09.2026

Arosa Trailrun 2026

 

Bericht Saskia Beisel

Christin Wintersig pulverisiert ihre Zeit beim Traillauf in Arosa

Arosa, Zehn Grad, strahlender Sonnenschein und ein wolkenloser blauer Himmel. Beim Traillauf in Arosa herrschten beste Bedingungen, welche die Läuferinnen und Läufer des ASC Konstanz nutzten.

Besonders stark präsentierte sich Christin Wintersig (SV Reichenau) über die 22 Kilometer. Mit einem cleveren Pacing und einer guten Verpflegungsstrategie teilte sie sich das Rennen optimal ein. Im Uphill lag Wintersig zunächst auf Rang zwei. Ihre Stärke im Downhill konnte sie anschließend voll ausspielen und übernahm die Führung.
Nach 2:16 Stunden erreichte sie das Ziel und blieb damit rund 13 Minuten unter ihrer Zeit aus dem Vorjahr. Entsprechend groß war die Freude im Ziel: „Wo kam das jetzt her?“, sagte Wintersig lachend und sichtlich glücklich über ihre Leistung.

Auch die weiteren Starter des ASC Konstanz zeigten starke Leistungen. Tobias Treiber erreichte das Ziel rund eine Minute vor Wintersig und konnte damit nicht nur eine gute Zeit verbuchen, sondern auch das beeindruckende Panorama der Aroser Bergwelt genießen.

Mike Mayer überzeugte ebenfalls über die 22 Kilometer und sicherte sich in seiner Altersklasse den dritten Platz. Michael Mayer erreichte in seiner Altersklasse sogar Rang zwei und konnte sein persönliches Ziel, die Strecke in unter drei Stunden zu absolvieren, mit einer Zeit von mehr als 15 Minuten unter der angestrebten Marke deutlich übertreffen.

Für Nadine Hotzan und Saskia Beisel stand dagegen eine Premiere auf dem Programm. Beide absolvierten beim Traillauf in Arosa erstmals die 15-Kilometer-Distanz und sammelten dabei wertvolle Erfahrungen auf den anspruchsvollen Wegen in den Bergen.

Damit blickt der ASC Konstanz auf ein erfolgreiches Wochenende in Arosa zurück. Auf ungewohntem Terrain bewiesen die Athletinnen und Athleten, dass sie nicht nur im Triathlon, sondern auch abseits der klassischen drei Disziplinen überzeugen können.

ASC Konstanz: Top Ten in der 2. Bundesliga

ASC Konstanz: Top Ten in der 2. Bundesliga

06. September 2026

Saisonabschluss der 2. Bundesliga in Frankfurt am Langener Waldsee

 

Bericht: Saskia Beisel

Starker Saisonabschluss in Frankfurt und zum dritten Mal in Folge der Klassenerhalt.

Frankfurt – Mit dem Saisonfinale in Frankfurt ist die Saison für die Triathletinnen des ASC Konstanz in der 2. Bundesliga Süd der Damen zu Ende gegangen. Beim stark besetzten Sprinttriathlon am Sonntag, 6. September, gingen die Konstanzerinnen ein letztes Mal in dieser Saison auf Punktejagd.

Bereits beim Schwimmen herrschten aufgrund des niedrigen Wasserstands besondere Bedingungen. Der Start erfolgte an Land, wodurch sich auf den ersten Metern ein dichtes Feld entwickelte. Entsprechend eng beieinander kamen die Athletinnen aus dem Wasser und gingen gemeinsam in die erste Wechselzone.

Auf der 20 Kilometer langen Radstrecke wurde ein Schnitt von rund 40 km/h gefahren. Kerstin Rohr etablierte sich in der zweiten Verfolgergruppe mit rund 30 Athletinnen. Hanna Blank und Christin Wintersig folgten mit etwa 90 Sekunden Rückstand in der dritten Gruppe. Linea Banka erwischte auf dem Rad nicht ihren besten Tag, hielt jedoch mit einer kämpferischen Leistung den Anschluss und brachte das Rennen solide zu Ende.

Auf der abschließenden Laufstrecke konnten die Konstanzerinnen noch einmal wichtige Positionen gutmachen. Besonders stark präsentierte sich Christin Wintersig. Mit der drittschnellsten Laufzeit des Tages setzte sie ein Ausrufezeichen und arbeitete sich bis auf Platz 16 nach vorne.

Auch Kerstin Rohr machte mehrere Plätze gut und erreichte nach Zeitverlusten beim Wechsel und Radabstieg noch Rang 23. Hanna Blank verbesserte sich ebenfalls deutlich und komplettierte mit einem Platz unter den besten 30 das starke Mannschaftsergebnis.

Mit dem Saisonabschluss können die Athletinnen des ASC Konstanz auf eine erfolgreiche Bundesligasaison zurückblicken. Das Team sammelte wichtige Punkte und platzierte sich in der Gesamtwertung unter den besten zehn Mannschaften der 2. Bundesliga Süd. Neben den langjährigen Athletinnen trugen auch die Neuzugänge Pauline Paul, Rebecca Itta und Sina Maier zum Erfolg bei. Damit gelang dem ASC Konstanz im dritten Jahr in Folge der Klassenerhalt.

Auch individuell blicken die Athletinnen positiv auf die Saison zurück. Hanna Blank zieht insbesondere aus den Rennen in Trebgast und Frankfurt wichtige Erkenntnisse: „Die Ergebnisse in Trebgast und Frankfurt zeigen, dass ich in der zweiten Bundesliga mitmischen und entscheidende Akzente für das Team setzen kann.“

Für die kommende Saison liegt ein besonderer Fokus auf dem Schwimmen.
Christin Wintersig blickt bereits nach vorne: „Für nächstes Jahr will ich noch mehr am Schwimmen arbeiten – vielleicht ist dann eine konstante Top 10 drin.“

Auch Kerstin Rohr zieht ein positives Mannschaftsfazit: „Wir konnten auf den letzten Jahren aufbauen, nehmen persönliche Erfolge und Learnings aus der Saison mit und freuen uns auf die nächste Saison.“

Nach dem Saisonabschluss beginnt zunächst die Wettkampfpause. Bereits im November stehen die ersten Crossläufe und weitere Laufevents auf dem Programm, bevor die Vorbereitung auf die kommende Triathlonsaison beginnt.

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Von Links nach Rechts: Saskia Beisel (Begleitung), Linea Banka, Christin Wintersig, Hanna Blank und Kerstin Rohr und Tobias Treiber (Begleitung)

Startschuss am Langener Waldsee bei Frankfurt. 

Bericht: Langdistanz-Debüt in Nagold

Bericht: Langdistanz-Debüt in Nagold

16.08.2026

Nordschwarzwald-Triathlon in Nagold

 

Bericht Jean-Luc Göttsche

Erfolgreiches Langdistanz-Debüt: Judith Großeaschoff wird Deutsche Meisterin ihrer Altersklasse

Was für ein Einstand auf der Langdistanz! Bei der Deutschen Meisterschaft im Rahmen des Nordschwarzwald-Triathlons am 16. August 2026 in Nagold hat Judith Großeaschoff ein herausragendes Debüt gefeiert. Nach 3,8 Kilometern Schwimmen, 180 Kilometern auf dem Rad und dem abschließenden Marathon über 42,2 Kilometer erreichte sie nach 10:38:42 Stunden das Ziel – als Zweite der Frauen-Gesamtwertung und Deutsche Meisterin der AK25.

Mit großem Respekt vor den langen Distanzen war Judith an den Start gegangen. Ihr persönliches Ziel war zunächst klar: „Finishen und sicher und kontrolliert ins Ziel kommen.“ Vor allem wollte sie bei sich bleiben und diesen besonderen, langen Tag möglichst unbeschwert erleben.

Genau das gelang ihr eindrucksvoll. Die 3,8 Kilometer im Wasser absolvierte Judith in 1:03:28 Stunden, für die 180 Kilometer auf dem Rad benötigte sie 5:44:01 Stunden. Den abschließenden Marathon lief sie in 3:46:33 Stunden.

Doch Judith war nicht die einzige Starterin bzw. der einzige Starter des ASC Konstanz in Nagold. Auch Lukas im Sprint, Lea und Tobi Dehner im Zeitfahren, Jonas im Aquabike sowie Fabi auf der Langdistanz gingen für den ASC an den Start und sorgten damit für eine starke Vereinspräsenz bei der Veranstaltung.

Dass ein solches Debüt nicht nur körperliche Stärke, sondern auch mentale Ausdauer und die richtige Unterstützung braucht, weiß Judith zu schätzen. Einen wichtigen Anteil an ihrem erfolgreichen Tag hatte auch die Unterstützung aus dem Umfeld des ASC Konstanz. Freunde und Vereinskollegen begleiteten sie an der Strecke und standen ihr bereits in der Vorbereitung auf das Rennen zur Seite.

Für Judith ist genau dieser Zusammenhalt ein wichtiger Teil ihres Erfolgs:

„Das tolle Vereinsleben des ASC und die Freundschaften, die sich daraus ergeben haben, waren maßgebend an diesem Erfolg beteiligt. Ich bin sehr dankbar, ein Teil des ASC zu sein.“

Langdistanz-Debüt, Gesamtzweite und Deutsche Meisterin der AK25: Herzlichen Glückwunsch, Judith, zu dieser beeindruckenden Leistung! Wir freuen uns sehr, dich im ASC Konstanz dabei zu haben, und gratulieren natürlich auch allen weiteren Starterinnen und Startern des ASC zu ihren Leistungen in Nagold.