Starker Einstand über die Mitteldistanz: Erik Hoffmann überzeugt beim 70.3 Erkner
Erster Start über die Mitteldistanz, direkt Platz vier der Gesamtwertung und schnellster deutscher Teilnehmer: Erik Hoffmann hat beim 70.3 Erkner ein beeindruckendes Debüt hingelegt. Nach 1,9 Kilometern Schwimmen, 90 Kilometern auf dem Rad und einem abschließenden Halbmarathon blieb die Uhr bei starken 4:01:32 Stunden stehen. Damit sicherte sich Erik den dritten Platz in seiner Altersklasse und zeigte eindrucksvoll, dass er auch auf der längeren Distanz mit der Konkurrenz mithalten kann.
Vom Liga-Sprint zur Mitteldistanz
Normalerweise ist Erik auf den kürzeren Strecken zu Hause. Für den ASC Konstanz startet er vor allem über die Sprint- und olympische Distanz und geht dabei erfolgreich in der 1. Landesliga an den Start. Beim 70.3 Erkner stellte er sich nun erstmals der Herausforderung Mitteldistanz – und das mit großem Erfolg.
Bereits im Wasser zeigte Erik, dass er sich auch vor der ungewohnten Distanz nicht verstecken wollte. Wie aus den Liga-Wettkämpfen gewohnt, ging er mit hohem Tempo ins Rennen und positionierte sich direkt an der Spitze. Bis zur zweiten Boje führte er das Feld an, bevor er seinen Rhythmus fand und sich auf die langen 1,9 Kilometer einstellte. Nach 25:52 Minuten stieg er aus dem Wasser.
Der erste Wechsel verlief allerdings nicht ganz reibungslos. Beim Ausziehen des Neoprenanzugs musste Erik kurz kämpfen, bevor es auf die Radstrecke ging. Dort fand er schnell seinen Rhythmus und setzte die anvisierten Leistungswerte direkt um. Während die erste Runde noch auf freier Strecke verlief, nahm der Verkehr in der zweiten Runde zu. Ab Kilometer 50 setzte außerdem Regen ein. Erik ließ sich davon jedoch nicht aus dem Konzept bringen und absolvierte die 90 Kilometer in starken 2:08:23 Stunden – mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 42 km/h.
Auf der Laufstrecke bis kurz vor dem Ziel unter den Top drei
Auch beim abschließenden Halbmarathon zeigte sich, dass Erik seine Kräfte gut eingeteilt hatte. Zwei Konkurrenten lagen beim Start der Laufstrecke noch vor ihm. Bereits nach drei Kilometern hatte er zu beiden aufgeschlossen und konnte sich bis Kilometer fünf auf Position drei festsetzen.
Mit einer Laufzeit von 1:20:51 Stunden und einem Schnitt von knapp 3:50 Minuten pro Kilometer zeigte Erik auch auf den abschließenden 21,1 Kilometern eine starke Leistung. „Ab der dritten Runde waren dann viele Leute auf der Strecke“, berichtet er. Nach vier Runden und insgesamt 21,1 Kilometern war die Erleichterung groß, als endlich die Zielgerade in Sicht kam.
Erst rund 300 Meter vor dem Ziel musste Erik seine Position noch abgeben. Trotzdem konnte er den Zieleinlauf genießen und sich über ein herausragendes Ergebnis bei seinem ersten Rennen über die Mitteldistanz freuen.
Ein Debüt, das Lust auf mehr macht
Mit einer Gesamtzeit von 4:01:32 Stunden, Platz drei in der Altersklasse, Platz vier der Gesamtwertung und dem Titel des schnellsten deutschen Teilnehmers hat Erik beim 70.3 Erkner ein starkes Ausrufezeichen gesetzt.
Für den ASC Konstanz ist das Ergebnis ein schöner Erfolg und zeigt einmal mehr, welche Leistungen aus den eigenen Reihen kommen. Besonders bemerkenswert ist, dass Erik bislang vor allem auf Sprint- und olympischen Distanzen unterwegs war und nun bei seinem ersten Start über die Mitteldistanz direkt ganz vorne mitmischen konnte.
Dass es nicht bei diesem einen Rennen bleiben soll, steht für Erik bereits fest: „Sicher nicht die letzte Mitteldistanz.“
Zunächst steht für ihn allerdings die Offseason an. Danach soll der Fokus wieder auf den kürzeren Distanzen liegen – dort, wo Erik bisher vor allem zu Hause ist und für den ASC Konstanz in der 1. Landesliga auf Punktejagd geht.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung, Erik! Wir freuen uns schon auf die nächsten Rennen mit dir im ASC-Trikot.





