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„Ein go zische“
sagte Heidi Schätzle, sei nach dem Wettkampf das Wichtigste.
Dennoch wäre es unfair, nun zu denken, dass Heidi sobald sie das
Ziel erreicht hat, die nächste Kneipe aufsucht. Vielmehr handelt
es sich um eine unabänderliche Tradition der Teilnehmer in der
hiesigen Schweizer Laufcup Serie. Eine Serie, die weithin eher
weniger bekannt ist, an der aber jedes Jahr ein paar hartgesottene
ASC’ler teilnehmen. In der Saison 2009 / 2010 waren es Thomas Back,
Hannes Herth, Heidi und Torsten Schätzle. (Sollte ich jemanden
nicht erwähnt haben, so geschieht dies aus Unwissenheit …
tschuldigung). Der Laufcup besteht aus zehn Läufen in der
Nordostschweiz. Meist handelt es sich um Crossläufe mit
variablen Distanzen zwischen ca. zwölf Kilometern bis hin zur
Halbmarathon Distanz. Das interessante ist, dass nur bei den beiden
ersten Läufen alle miteinander starten. Danach gibt es, dem
Golfspiel ähnlich, Handicaps. Die Langsamsten dürfen zuerst
loslaufen, die Schnellsten müssen wieder aufholen. Hierzu gibt es
eine Berechnungsformel, sowie ein Punktesystem, dass man wohl erst
versteht, wenn man einen „zischen got“ oder eben Schweizer ist. Macht
nichts. Platzierungen stehen hier sowieso weniger im Vordergrund, es
ist der Spaß an der Sache selbst. Sonne, Kälte, Schnee,
Wind und Nebel. In dieser Saison war alles gegeben und
Standhaftigkeit war Trumpf. Wer das hinter sich hat, der freut sich
im Ziel auch auf all die guten selbst gebackenen Kuchen, welche die
Läufer selbst spenden.
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