|
|

Starke ASC Triathlon-Frauen überraschen mit Platz 2 beim
Bodensee-Megathlon 2009
Unter dem Decknamen „crazy but not lazy“ starteten am 2 August
2009 beim Bodensee-Megathlon 2009 die ASC Triathlon Frauen Maxi Itta
(Schwimmen), Margit Räuber-Mill (Inline-Skaten), Ingrid
Frankfurth (Rennrad), Anja Sens (Mountainbike) und Jennifer Mess
(Laufen). Das war im Prinzip das Damen-Liga-Team 2009 mit Ausnahme
von Nina Khalsi, die schon seit längeren einem Mixed Team
verpflichtet war. Jennifer Mess, die normalerweise für ihren
Heimatverein Pfullingen startet, hatten wir sozusagen kurzerhand
adoptiert. Zu bewältigen waren 2,5 km Schwimmen, 26 km Skaten,
66 km Radfahren, 38 km Mountainbike und 10,5 km Laufen
Bei noch
strahlendem Sonnenschein um 8 Uhr stürzte sich Maxi mit
insgesamt 2.200 Megathleten in den angenehm warmen Zeller See im
Herzenbad/Radolfzell. Sie konnte sich super aus dem
Massenstart-Gerangel heraushalten und schwamm die 2,5 km in ihrem
eigenen kontinuierlich schnellen Tempo und kam mit einer
sensationellen Zeit von 39 Minuten aus dem Wasser. Damit unterstrich
sie, wie schon nach ihrem gelungenen Auftakt am Schluchsee zwei
Wochen zuvor, dass sie nach ihrem Formtief Anfang des Jahres, nun
unaufhaltsam zur Bestform aufläuft. In der Wechselzone wartete
unterdessen gespannt der Rest des Teams, als Maxi noch tropfnass und
früher als erwartet auf sie zusprintete.
Nach
Transponderübergabe sprang Margit - bereits mit den Inlinern am
Fuß - über die Wiese zum Ausgang der Wechselzone auf die
Skating-Strecke Richtung Rielasingen/Hittisheim. Wie jedes Jahr war
auf dem Hinweg mit Gegenwind zu kämpfen. Die Inliner rollten
aber super und so kam Margit ebenso wesentlich früher als
geplant zurück ins Herzenbad. Nach einem heftigen Kampf beim
Ausziehen der Inliner mit einer verklemmten Schnalle am linken Schuh,
stürmte sie mit einer hervorragenden Zeit von 55 Minuten in die
Wechselzone den völlig überraschten Mädels
entgegen.
Nun war Ingrid mit dem Rennrad an der Reihe. Die 66 km
lange Strecke führte – anders als in den Vorjahren – über
die Schweiz – Ramsen, Diessenhofen, Wagenhausen und zurück.
Ingrid, in Bestform und noch beflügelt durch Ihr erfolgreiches
IronWoman-Debüt in Roth 3 Wochen zuvor, trat druckvoll in die
Pedale und meisterte die Strecke mit einer phänomenalen Zeit von
1:52 und damit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 35
km/Std.. Die wartenden ASC-Mädels in der Wechselzone konnten es
kaum glauben, als sie Ingrid viel früher als erwartet durch das
Wechselzonentor schießen sahen.
Anja, die als nächste
auf dem Mountainbike dran war, hatte sich just eine Minute zuvor noch
überlegt, die Zeit noch einmal zum Pipigang zu nutzen und hatte
dies glücklicherweise nicht in die Tat umgesetzt. Die 38-km
lange Mountainbike-Strecke führt über den Schienerberg.
Anja – unsere Radspezialistin am Berg - war nach einer etwas
unglücklich verlaufenden Saison – Sturz mit dem Rad beim
LiGa-Mannschaftswettkampf in Forst und unglaubliche 3 Platten beim
letzten LiGa-Wettkampf am Schluchsee – fest entschlossen, auf ihrer
Lieblingsdisziplin alles wieder wettzumachen… und dies setzte sie
tatsächlich auch mit einer sagenhaften Zeit von 1:17
um.
Nach insgesamt 4:45 Stunden hatte lediglich ein Frauen-Team
vor uns ihre Läuferin auf die Strecke geschickt. Zeitgleich mit
unserer Jenny verließ eine weitere Frau die Wechselzone zum
abschließenden
10,5 km-Lauf. Mittlerweile hatte sich der
Himmel über dem Herzenbad zugezogen und aus den dunklen Wolken
begann es zu regnen. Aber das war Jenny, die mit einem Mordstempo
anlief gerade recht.
Als 5. im Team hatte sie stundenlang die
größte Anspannung zu ertragen, die sich jetzt endlich
entladen konnte und so flog Jenny unaufhaltsam und unüberholt
über die Strecke. Es regnete jetzt heftig und Maxi, Ingrid, Anja
und Margit warteten im strömenden Regen mit klopfenden Herzen in
der Kurve zum Zieleinlauf auf Jennys Ankunft. Und endlich kam sie
auch nach einer exzellenten Laufzeit von 46 Minuten. Wir nahmen sie
jubelnd in unsere Mitte und rannten gemeinsam überglücklich
und strahlend ins Ziel.
Später kurz vor 15 Uhr wurde der
Megathlon aufgrund des strömenden Regens und vereinzelter Blitze
abgebrochen. Schade für die Megathleten, die noch nicht im Ziel
waren, aber die Gesundheit der Sportler und Helfer stand bei dieser
Entscheidung natürlich im Vordergrund. Die Siegerehrung wurde
infolgedessen um mehr als eine Stunde vorverlegt, die wir deswegen
auch um ein Haar verpasst hätten.
Dank einer starken und
ausgeglichenen Mannschaftsleistung kamen wir beim 5.
Bodensee-Megathlon tatsächlich auf das Treppchen und belegten in
der Damen-Team-Wertung mit insgesamt 5:31 Stunden einen sensationellen
2. Platz.

|
|